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Kronleuchter in Computerspielen

Meist sind es die Figuren aus einer Videospielreihe, die eine gewisse Berühmtheit erreichen und es sogar auf die Kinoleinwand schaffen. Im Fall von Tomb Raider war es nicht nur Protagonistin Lara Croft, die es in die Kinos brachte. Auch das “Croft Manor“ – das Anwesen, das in der Tomb Raider öfters als Tutorial (und im zweiten Teil mitunter als Level) diente – schaffte es als Kulisse in die Kinos. Man erinnere sich an dieser Stelle daran, wie sich das Anwesen im Laufe der Zeit verändert hat und gewachsen ist. Hierzu muss man erst einmal ins Jahr 1996 zurückkehren.

Als Tomb Raider erschien, war kaum absehbar, was für eine Kultreihe damit vom Zaun gerissen wurde. Lara Croft sollte schließlich zu einem Aushängeschild der Playstation werden. Was im ersten Teil gleich gefiel, war die Möglichkeit in “Laras Haus“, wie das Croft Manor damals noch hieß, einen Parcours zu durchlaufen. Man konnte sich vor heimischer Kulisse also mit den verschiedenen Moves und Sprüngen vertraut machen, und eine kleine Sightseeing Tour durch das Croft’sche Anwesen machen. Im ersten Teil bestand dieses noch aus relativ wenigen Räumen. Man fing in der Bibliothek an, machte anschließend einige Turn- und Sprungübungen im Musikzimmer und ging dann in die große Eingangshalle, die von einem großen Lüster geziert wurde (überhaupt wird man so einige Kronleuchter in Laras Anwesen entdecken). Wem die Kronleuchter dort gut gefallen, kann ja unter kristall-kronleuchter.de einen entsprechenden Kronleuchter in Auftrag geben XD. Unten in der Eingangshalle konnte man sich an den Kisten in Kletterübungen versuchen. Im Ballsaal, der als Turnhalle diente, konnte man dann die anspruchsvolleren Sprünge üben. Das Schwimmbad diente – wer hätte das geglaubt – dazu, sich mit dem Schwimmen in Tomb Raider vertraut zu machen.

In Tomb Raider 2 wurde “Laras Haus“ noch um einiges erweitert. So gab es zusätzlich einen Balkon (nur wegen eines Bugs überhaupt erreichbar), eine Küche, einen Kühlraum, ein Schlafzimmer, ein Badezimmer, einen geheimen Schatzkeller, einen Dachboden, einen Garten, der den Parcours, ein Labyrinth (mit Schalter für den Schatzkeller) und einen Vorplatz umfasste. Eine weitere Neuerung war der Butler Winston, der sich von nun an im Anwesen umtrieb. Feindselige Naturen machten sich stets einen Spaß daraus, den Butler im Kühlraum einzusperren.

Im dritten Teil erfuhr Laras Anwesen wieder leichte Veränderungen. So war das Labyrinth einer Rennstrecke für ein Quadbike gewichen. Durch einen Bug war es möglich auf das Dach des Anwesens zu kommen. Der Ballsaal diente wieder, wie in Teil 1, als Turnhalle. Des Weiteren gab es einen Speisesaal. Der Keller beherbergte nun ein großes Aquarium. Die Schatzkammer lag an andere Stelle im Anwesen verborgen und beherbergte zum Teil jene Schätze, die man schon in vorangegangenen Teilen erobert hatte. Die Waffenkammer, die im zweiten Teil nur in der Mission “zu Hause“ zugänglich gewesen ist, war im dritten Teil nun auch im Trainingsmodus begehbar.

In weiteren Teilen der Serie entsprach das Erscheinungsbild des Anwesens, eher dem aus dem Film, als jenem aus den ersten drei Teilen.